Eurotheum, Frankfurt am Main, Deutschland


Das Eurotheum besitzt als Hochhaus ein in Frankfurt bisher einmaliges funktionales Konzept. Die unteren 20 Geschosse dienen Bürozwecken, ab dem 22. Stockwerk aufwärts stehen vollmöblierte Appartments mit verschiedenen Servicegraden (bis 5 Sterne Hotelservice) zu Wohnzwecken zur Verfügung. Das 21. Geschoß wird ab dem Erdgeschoß mit Aufzügen direkt angefahren und dient als „Skylobby“, von der sich gemeinschaftlich genutzte Einrichtungen über die gesamte Ebene verteilen.

Das Lichtkonzept für das Eurotheum reflektiert diese getrennte Nutzung des Gebäudes. Im Bereich der sieben Wohnetagen verlaufen geschoßweise an der Unterkante der blockhaft herauskragenden Fensterfronten violett leuchtende Bänder (mit entsprechenden Farbfiltern versehene Leuchtstoffröhren oder Leuchtdioden).
Das Gebäude erhebt sich über einem quadratischen Grundriß, wobei alle vier Fassadenseiten gleich ausgebildet sind. Diese werden durch jeweils vier schmale, vertikal durchlaufende Linien aus hellgrauen Aluminiumelementen gegliedert. Das Beleuchtungskonzept nimmt diesen gestreckten Höhenzug in der Weise auf, dass an Ober- und Unterkante sowie an zwei weiteren Stellen im oberen und unteren Drittel der Linien eng bündelnde Strahler angebracht sind, die die Fassadenbänder beleuchten.